8. May 2007
Weinland Chile
Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Cabernet Sauvignon Reben von französischen Siedlern angepflanzt. Bereits in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begann Chile Wein nach Europa zu exportieren und wurde für England und Frankreich zu einem wichtigen Weinlieferanten. Mit Beginn des zweiten Weltkriegs ging auch die Wachstumskurve der chilenischen Weinwirtschaft nach unten, um Anfang der achtziger Jahre völlig zusammen zu brechen. Vor gut zwanzig Jahren wagte man dann den Neuanfang, legte neue Weinberge an und investierte in modernste Kellereitechniken. Seit dieser Zeit befindet sich die chilenische Weinwirtschaft in einer enormen Aufwärtsentwicklung. Die Produktionsmenge nahm um 80 Prozent zu, der Export sogar um 300 Prozent.
Das Hauptanbaugebiet ist das Valle Central mit etwa 90 Prozent aller Weinberge. Es zieht sich von der Hauptstadt Santiago bis ins 400 km südlich gelegene Chillan. Weine aus dem Valle Central zeichnen sich durch ein besonders fruchtiges Aroma aus. Daneben wird noch Wein im nördlich von Santiago gelegenen Anbaugebiet Aconcagua angebaut, sowie in Casablanca und San Antonio. In den letztgenannten Gebieten wird im wesentlichen Weisswein produziert.
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