10. Mai 2007
Der grüne Veltliner
Hervorragende Qualitäten findet man in der Wachau, sowie im Kamp- und im Kremstal. Weine von Weltklasse sind die Smaragde aus der Wachau. Die Trauben für diese trockenen Weine werden ganz spät gelesen und zeichnen sich durch einen hohen Alkoholgehalt und eine sehr lange Lebensdauer aus. Die meisten Weine jedoch, die aus grünem Veltliner gewonnen werden, sind einfache, gepflegte Weine, die in den ersten beiden Jahren getrunken werden. Typisch für diese Weine ist ein breites Spektrum an Aromen, eine feine Säure sowie eine leichte würzige Note. Diese einfachen Weine werden überwiegend im Weinviertel in Niederösterreich angebaut und finden von dort den Weg zu den Heurigen, den Weinlokalen in Wien, wo er bei den Zechern sehr beliebt ist. Neben den bereits genannten Anbaugebieten findet man den grünen Veltliner noch im Traisental, im Donauland, in Wien und vereinzelt auch im Burgenland.
Der grüne Veltliner verfügt über relativ große Trauben, die deutlich geschultert sind. Die Beeren sind rund bis oval mit bräunlichen Sprenkeln und haben eine recht dicke Schale. Das macht sie verhältnismässig widerstandsfähig gegen Graufäule. Die Reife setzt ziemlich spät ein, jedoch vor dem Riesling. Die besten Weine, die aus grünem Veltliner gewonnen werden, können ohne weiteres mit dem Riesling mithalten.
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